Die Entwicklung des Studiodesks PROLAB

Die Idee vom perfekten Studiodesk

Im letzten Jahr sprachen uns Studenten der Musik- und DJ-Schule Point Blank (London) darauf an, ob wir einen Tisch für Musikproduzenten herstellen könnten. Sie beschrieben Ihre Anforderungen an den Tisch wie folgt:

  • einen Auszug für das Keyboard
  • Platz für einen Laptop
  • Platz für einen weiteren Monitor
  • Platz für die Turntables (CDJs)
  • Platz für das restliche Musik-Equipment
  • und – ganz wichtig ( ! ) – eine Erhöhung für die Boxen

Das Ganze wurde anhand einer gemalten Skizze auf einer Serviette präsentiert – wahrscheinlich war die Idee zu später Stunde in einem Pub entstanden.

Eigentlich war der Tisch kein Problem, bis auf den Auszug für das Keyboard. Seinerzeit brachten wir gerade den elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch eDesk auf den Markt, daher wollten wir natürlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

einen elektrisch höhenverstellbaren Studiodesk!

Leider waren die Querverstrebungen des Untergestells unter der Tischplatte im Weg, sodass der Keyboardauszug ein Problem darstellte. Das Projekt landete zunächst in der Schublade (Ablage B).

Die Entwicklung des Studiodesks PROLAB

Im Sommer diesen Jahres trafen wir die Studenten auf einem Festival. Mittlerweile wohnte ein Teil von ihnen in einer Berliner WG zusammen. Noch immer suchte die Gruppe von Musikern nach dem idealen Studiotisch.

Einer der WG-Mitbewohner, ebenfalls ein Vollblutmusiker und DJ, sprach mich nochmal auf den Produzententisch an. Auch er schilderte mir seine Vorstellungen von einem perfekten Sessiondesk. Die Anforderungen waren komplett deckungsgleich zu denen aus dem Vorjahr. Also musste irgendetwas an der Idee dran sein, möglicherweise ein Bedarf in der Musikszene, eine Marktlücke?

Wir machten uns erneut an die Planung und dieses Mal war es ganz leicht. Wir konzipierten zunächst einen Studiodesk für Musikproduzenten, das auch genügend Platz für ein 88-Tasten Keyboard bieten würde, aber eben auf der Tischplatte. Der Rest war schon bei der ersten Studie kein Thema.

Der PROLAB im Labor

Im zweiten Schritt entwarfen wir einen Keyboard-Auszug, der um die Quertraversen des höhenverstellbaren Untergestells herumging. Diese Version sollte ein wenig später produziert werden, nachdem der Prototyp des ersten Studiodesks von der Berliner WG abgenommen sein würde.

Diese Testphase liegt nun hinter uns. Der Prototyp des Model One bewährte sich bei vielen Sessions und das Feedback war so positiv, dass wir den Produzententisch ins Programm aufgenommen haben.

Schnell war auch ein Name gefunden: PROLAB!

Ein Producer-Desk für PROFIS, die im Flow an Ihrem Tisch arbeiten und sich – wie in einem LABOR – von der Außenwelt abschirmen. Hierbei sollen Tisch und Musiker zur Einheit werden und der Arbeitsbereich folgt seinem Meister auf Tastendruck in jede beliebige Höhe.

Das ist unsere Vorstellung vom perfekten, ergonomischen Arbeiten an einem Studiodesk. Nichts steht der Session im Weg – außer möglicherweise die Nachbarn 😉

Die zweite Version unserer Studiodesk-Linie der „PROLAB Plus“ ist gerade „im Labor“ und wird getestet. Sollte sich die Version mit dem Keyboardauszug ähnlich gut bewähren wie die erste, findet ihr demnächst hier oder auf Instagram weitere Informationen.

Studiodesk PROLAB customized

Solltest du dich zum Kauf eines PROLABs entscheiden, wünschen wir dir viel Spaß und Erfolg mit deinem neuen Studiodesk! Gerne erhalten wir auch von dir ein Feedback, sprich uns ruhig an, was wir richtig gemacht haben oder was wir noch verbessern können. Gerne setzten wir deine Vorschläge um …