BETTEN

Kaufberater Betten

Das BETT ist nicht nur das zentrale Möbelstück eines jeden Schlafzimmers, der Mensch verbringt auch durchschnittlich 30% seiner Lebenszeit im BETT. Mit diesem Ratgeber geben wir dir viele hilfreiche Tipps, um herauszufinden was für ein Schlaftyp du bist, welcher Betttyp deinen Schlafgewohnheiten entspricht und welche Matratze du wählen solltest.
Treffe deine Entscheidung und erhalte dann künftig in deinem Traumbett die Erholung, die du verdienst. Wer kennt nicht das zutreffende Sprichwort „Wie man sich bettet, so schläft man auch“.

Definition & Geschichte

Laut Definition bezeichnet ein Bett ein Möbelstück zum Liegen, Ausruhen oder Schlafen. Nach dem europäischen Verständnis besteht ein Bett heute in der Regel aus einem Bettrahmen, einem Lattenrost und einer Matratze sowie diversen Bettauflagen. Wie wir noch sehen werden, gibt es unterschiedliche Betttypen und Verwendungszwecke. Auch im Aufbau können Betten sehr unterschiedlich sein.

Die Geschichte der Betten ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Archäologische Funde zeigen, dass bereits vor über 200.000 Jahren Menschen in Afrika gehäufte Grasbüschel als Schlafunterlage nutzten. In der späteren persischen Hochkultur wurden sogar schon mit Wasser gefüllte Ziegenfelle als Schlafunterlagen genutzt. Wahlweise wurden die Säcke mit kühlem Quellwasser befüllt oder tagsüber an einen sonnigen Platz gelagert, sodass die Wärme nachts wieder abgegeben wurde – die ersten Wasserbetten waren erfunden.

Im alten Ägypten, im späteren Griechenland und dem Römischen Reich wurden zum Teil kunstvoll beschnitzte Holzbetten gebaut, die mit Edelsteinen, Perlmutt und Elfenbein verziert wurden. Die Liegeflächen bestanden überwiegend aus einem Holzrahmen, der mit Ledergurten bespannt war. Die Auflagen oder Matratzen wurden mit Wolle oder diversen Pflanzenfasern gefüllt. Als Bettdecken wurden Felle, Wolldecken, Leder oder Leinentücher verwendet.

Im Mittelalter kamen Himmelbetten in Mode. Diese opulente Bettenform hat meist vier Pfosten aus Holz oder Metall (später auch Schmiedeeisen) und einen Baldachin (Bett-Himmel) mit Vorhängen zum Zuziehen. Auch Einbaubetten sogenannte Alkovenbetten aus Holz erfreuten sich zunehmender Beliebtheit.

Während das gemeine Volk noch auf Stroh schlief, mutierten in der Renaissance königliche Betten zur höfischen Empfangsstätte. Die prunkvoll verzierten Paradebetten wurden zu Repräsentationszwecken genutzt. Gäste, Gesandte und der Hof wurden morgens unter einem strengen Protokoll empfangen und abends verabschiedet. Je nach Anlass wurden Audienzen vom Prunkbett aus erteilt. Bei der handwerklichen Ausarbeitung dieser kunstvollen Empfangsstätten waren dem Prunk scheinbar keine Grenzen gesetzt, sogar Blattgold und Edelsteine kamen zum Einsatz.

In der Neuzeit wurden Betten zunehmend zum Massenprodukt, der Stil wurde schnörkelloser. Der Schlafkomfort und die Ergonomie sowie der Preis bestimmten fortan Form und Material. Heute wird das Bett auch gerne als moderne Ruheoase bezeichnet.

FAQs

Wo nutze ich das Bett?
Im gewerblichen Bereich gibt es einige Auflagen der Gewerbeaufsichtsämter zu berücksichtigen (Mindestmaße, Brandschutz, Belüftung etc.). Im privaten Bereich sind der Ausstattung der Schlafoase keine Grenzen gesetzt. Berücksichtige jedoch die Belastbarkeit pro Quadratmeter der Stellfläche. Bei sehr schweren Konstruktionen lohnt sich die Nachfrage beim Vermieter.

Über die Frage der gewerblichen oder privaten Nutzung hinaus ist die Raumgröße und der Verwendungszweck wichtig. So kann für die Unterbringung von zwei Personen, alternativ zu zwei Einzelbetten, ein Doppelbett oder bei kleinen Räumen ein Etagenbett zum Einsatz kommen.

Auch die Materialwahl spielt eine wichtige Rolle beim Bettenkauf. Mit einem Vollholzbett schaffst du eine angenehme Raumatmosphäre. Metallbetten sind extrem stabil, wirken meist nicht so klotzig und werden gerne im Retrostil produziert. Gerade bei Hochbetten hat Metall Vorteile: meist sind die Betten günstiger und die Stabilität ist höher bei einer geringeren Materialstärke der Rahmen und Stützen.

Wie breit sollte mein Bett sein?
Für eine Person wird ein Mindestmaß von 80 cm Breite empfohlen. Bequemer wird es natürlich ab 100 cm. Queensize Betten haben ein Maß von 60 x 80 Inch (152 x 203 cm). In der Regel gelten Einzelbetten mit einer Breite von 140 bis 160 cm als bequeme Queensize Betten.

Geradezu luxuriös sind Kingsize Betten mit einem Maß von 76 x 80 Inch (193 x 203 cm). Dieses Bettenformat wird jedoch im Allgemeinen schon als Doppelbett genutzt.

Wie lang sollte mein Bett sein?
Die frühere Standardlänge von 190 cm wurde schon in den 1960 er Jahren durch 200 cm abgelöst. Je nach Körpergröße wird eine Zugabe von 20-30 cm empfohlen. Bettüberlängen von 210 oder 220 cm sind heute keine Seltenheit. Viele Hersteller produzieren auch günstige Betten auf Maß, top Onlineshops bieten entsprechende Bestellvorlagen für Sonderanfertigungen.

Solltest du besonders groß sein, empfehlen wir dir ein Bett ohne Fußteil zu kaufen, sodass deine Füße notfalls über die Matratze geringfügig hinausschauen.

Wie komfortabel möchte ich schlafen?
Weniger geht immer – dann wähle den Fußboden. Sparsam, spartanisch, wahrscheinlich sehr hart. Solltest du etwas Komfort schätzen, dann lies weiter unten etwas zu den unterschiedlich komfortablen Bett- und Matratzentypen und stelle dir deine perfekte Kombination zusammen.

Welcher Schlaftyp bin ich?
Extrem wichtig für den Kauf deines idealen Bettes ist das Wissen um deine Schlafgewohnheiten.

  • Bin ich ein Rückenschläfer?
  • Bin ich ein Seitenschläfer?
  • Bin ich ein Bauchschläfer?
  • Schlafe ich ruhig?
  • Schlafe ich eher unruhig und wechsle häufig die Schlafposition?
  • Schwitze ich eher stark beim Schlafen?
  • Habe ich schmerzhafte Problemzonen wie Schulter, Hals, Rücken oder Hüfte?

Für alle diese Fragen geben wir nachfolgend Empfehlungen, sodass du dein ideales Bettgestell und die dazu passende Matratze findest.

Welche Bett-Typen gibt es?

Einzelbetten
Das Einzelbett begleitet uns das ganze Leben. Sollten wir nicht kuschelig zwischen unseren Eltern im großen Doppelbett verwöhnt worden sein, so war unser erstes Bett in der Regel ein Babybett. Meist 140 x 70 cm groß, weiss, rosa oder eben hellblau. Nicht selten auch in Form eines Reisebettes zum Aufklappen, dann mit einem freundlichen Netz statt der sonst üblichen Holzgitter. Über uns ein baumelndes Mobile mit Zauberern oder Feen, gleich nebenan der Wickeltisch mit einer wärmenden Lampe für die kalten Winterstunden – ein Babyparadies.

Sind wir heute in der Situation selbst stolze Eltern zu sein, können wir unsere Brut verwöhnen. Kinder- und Jugendbetten bieten heute eine Vielzahl an Hochbettvariationen damit der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt werden kann.

So sind moderne Kinderbetten keine einfache Schlafstätte mehr, sondern Erlebnisinseln, wie zum Beispiel ein Abenteuerbett mit Piratenrutsche, Steuerrad und Seil zum Turnen – so wie Tarzan im Dschungel. Beachte aber bitte bei der Anschaffung eines Kinderhochbetts, dass die Gesamthöhe zur Raumhöhe passt und alle Seiten über ausreichende Absturzsicherungen verfügen.

Jugendbetten mutieren zu Multifunktionsbetten. Als Jugend-Hochbett mit Sofa bzw. Loungebereich statt der unteren Liegefläche oder mit einem integrierten Schreibtisch. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Häufig versteckt sich unter der eigentlichen Liegefläche noch eine zusätzliche Matratze für unerwartete Besucher. So wird aus dem Jugendbett noch ein ausschwenkbares Gästebett. Achte bitte beim Kauf der jeweiligen Bettkombination auf eine ausreichende Bettlänge und -breite, sodass auch ein Jugendbett möglicherweise noch über das achtzehnte Lebensjahr hinaus genutzt werden kann und deinen Sprössling noch ein Weilchen unterstützt.

Andere Einzelbetten besprechen wir entsprechend ihrer Funktion und ihres Einsatzgebietes weiter unten.

Doppelbetten
Die Kardinalfrage beim Kauf eines Doppelbetts sollte jedes Paar unter der Berücksichtigung der jeweiligen Schlafgewohnheiten entspannt und ehrlich besprechen: zwei Matratzen oder eine gemeinsame?

Eine durchgehende Doppelbett-Matratze hat natürlich den Vorteil der uneingeschränkten Nutzung der gesamten Fläche ohne die lästige Fuge zwischen beiden Matratzen. Die sogenannte Besucherritze (bayrisch „Gräbele“) wird meist als Nachteil oder störend empfunden, kann jedoch durch einen passenden Matratzenkeil in T-Form oder einen geeigneten Topper abgedeckt werden.

Zwei Matratzen haben in jedem Fall den nicht zu unterschätzenden Vorteil, beiden Nutzern die Möglichkeit zu geben, die jeweilige Hälfte des Doppelbetts zu individualisieren. Nicht nur die Matratze kann entsprechend des Nutzer-Gewichts, der Schlafgewohnheiten und des möglicherweise unterschiedlichen „Schwitzens“ ausgesucht werden, sondern auch das Bettgestell kann mit verschiedenen Lattenrosten bzw. Unterkonstruktionen den möglicherweise unterschiedlichen Schlafgewohnheiten angepasst werden. Wir werden im folgenden noch die marktüblichen Bettsysteme und ihre Vorteile besprechen.

Fällt deine Entscheidung allerdings auf ein klassisches Kingsize Bett, wird diese Bettform in aller Regel mit einer durchgehenden Doppelbettmatratze ausgeliefert.

Die Doppelbettgrößen reichen von 140 cm (Queensize Format) bis zu 200 x 200 cm (Kingsize Format). Übergrößen, runde oder ovale Betten, ja sogar Betten in Herzform sind je nach Marke oder ausgewähltem Onlineshop keine Seltenheit.

Etagenbetten
Ein Etagenbett hat in der Regel zwei bis drei Liegeflächen/Etagen übereinander. Da Etagenbetten häufig zu Einzelbetten teilbar und wieder aufstockbar sind, ist diese Bettform auch unter dem Begriff Stockbetten bekannt.

Ein Stockbett bietet den Vorteil der Zerlegbarkeit und der optimalen Raumausnutzung. Etagenbetten kommen also immer dann zum Einsatz, wenn wenig Platz zur Verfügung steht. Früher wurden Etagenbetten, die nicht zerlegbar waren auch in Zuchthäusern eingesetzt, daher der Begriff Knastbett.

Typische Anwendungsbereiche für diese günstigen Hochbetten sind Jugendherbergen, Vereinsheime, Wachen oder Kasernen (hier auch als Kommissbett bekannt). Heute finden wir die Stockbetten auch in Hostels, Wohncontainern oder Unterkünften für Saisonarbeiter (zum Beispiel zu Zeiten der Spargelernte oder Weinlese).

Jugend-Etagenbetten oder Kinder-Etagenbetten haben meist zusätzliche Funktionen, wie ein ausschwenkbares Gästebett, einen integrierten Schreibtisch, einen integrierten Stauraum für Kleidung oder im Fall von Kinderbetten eine Rutsche, ein Piratenschiff-Steuerrad oder ein Seil.

Beim Online-Kauf deines künftigen Etagenbetts ist auf die Höhe der oberen Liegefläche zu achten. Für die gewerbliche Nutzung eines Hochbetts empfehlen die Gewerbeaufsichtsämter ab einer Höhe von 90 cm für die obere Liegefläche allseitige Absturzsicherungen (Gitter). Außerdem erleichtert eine Leiter mit breiten Trittstufen das Erreichen des Hochbetts. Die Matratzen sollten nur so dick sein, dass die Absturzsicherungen bei der oberen Liegefläche ihre Funktion behalten, ein Herausrollen also verhindert wird!

Wir bieten in unserem SCHULTZ-Onlineshop günstige Etagenbetten für Erwachsene und Jugendliche aus Metall an. Alle Bettmodelle sind aus abgerundetem Stahlrohr konstruiert – solide und extrem stabil. Die Stockbetten sind komplett zerlegbar und zum Etagenbett aufstockbar. Die Liegeflächen der Hochbetten bestehen aus je zwei Seitenholmen, in denen Federleisten aus Buchensperrholz in Kunststofftaschen geräuschlos lagern. Unsere 3er-Etagenbetten aus Metall sind zwar weitgehend zerlegbar, nicht aber zu Einzelbetten teilbar. In einigen Hostels kommen diese Betten als Doppel-Etagenbett zum Einsatz. So entstehen große Erlebnis- und Diskussionsinseln mit zwei bis drei Ebenen.

In unserem Onlineshop kannst du direkt günstige Etagenbetten in den Größen 190 x 90 cm und 200 x 90 cm kaufen. Darüber hinaus bieten wir auch Etagenbetten in Überlängen 210 x 90 cm und 220 x 90 cm ohne Aufpreis an. Interessierst du dich für eine Sonderanfertigung eines günstigen Hochbetts aus Metall für Erwachsene oder Jugendliche – kein Problem – schick uns einfach eine Skizze oder rufe uns an: Tel. 0611-1855180. Einige bewährte Modelle findest du in unserem Onlineshop.

Schon seit den 50er Jahren produzieren wir Stockbetten aus Metall. Damals wurden die Etagenbetten für die ersten Gastarbeiter mangels ausreichenden Platzes in Wohncontainern für Baustellen entwickelt. In den 90er Jahren kamen die SCHULTZ-Etagenbetten in Wohnheimen, bei der Aus- und Übersiedlerwelle sowie zuletzt in Flüchtlingsheimen zum Einsatz. Viele Länder, Städte und Gemeinden bevorraten unsere zerlegbaren, kompakten Etagenbetten für Erwachsene und setzten sie je nach Anlass auch in Massenunterkünften ein (Konzerte, Veranstaltungen, Obdachlosenheime).

Betten mit Kopfteil
Für ein Bett mit Kopfteil sollte das Schlafzimmer ausreichend groß sein. Der Vorteil eines Einzel- oder Doppelbetts mit Kopfteil ist die vielseitigere Nutzung des Betts. Möchtest du mit deinem Partner/deiner Partnerin mal ein gemütliches Frühstück im Bett zelebrieren, dient das Kopfteil als Rückenstütze für ein angenehmeres Sitzen. Liest du gerne noch ein Weilchen vor dem Schlafen, ist auch ein Bett mit Kopfteil zu empfehlen, so ermüdest du nicht ganz so schnell und kannst sicher einige Kapitel mehr lesen.

Außerdem machen Doppelbetten mit Kopfteil einen optisch besseren Eindruck, schmücken das Schlafzimmer und schirmen unter Umständen auch die störende Strahlungskälte einer Außenwand im Winter gut ab. Betten mit Kopfteil schaffen eine gemütliche und geborgene Schlafatmosphäre.

Funktionsbetten
Gerade für kleinere Räume, Gästezimmer oder Einzimmerappartements eignen sich Funktions- oder Multifunktionsbetten hervorragend. Über die eigentliche Liegefunktion bieten diese Betten für Erwachsene und Jugendliche noch weitere Vorteile, wie Stauraum in Form von Bettkästen oder Schubladen, eine zusätzliche Matratze, mit der das Funktionsbett im Handumdrehen zum Gäste- oder Doppelbett umfunktioniert werden kann.

Einige Betten-Modelle sind auch mit Regalen, Nachttischen oder Schreibtischen kombinierbar, sodass die zusätzlichen Funktionen sehr vielseitig sein können. Tagsüber lassen sich Funktionsbetten zum Beispiel mit Überwürfen, Kissen und anderen Accessoires zu bequemen Liegen oder Sofas umgestalten.

Betten mit Überlänge
Das Standardmaß eines europäischen Einzelbetts beträgt 200 x 90 cm, das eines Doppelbetts 200 x 200 cm. Jedes darüber hinaus gehende Maß ist eine Überlänge oder -breite. Doch nicht für jeden reichen diese Maße. Wer möchte schon, dass nachts die Füße außerhalb des Betts im Freien baumeln, besonders in den kalten Wintermonaten. Als Empfehlung sollte das Bett beziehungsweise die Matratze 20 – 30 cm länger als die Körpergröße des Nutzers sein (bzw. die der längeren Person).

In unserem Onlineshop bieten wir Standardbetten für Erwachsene aus Metall bis zu einer Länge von 210 cm ab Lager an. Suchst du nach einem XXL-Bett als Sonderanfertigung ruf uns einfach an, gerne helfen wir dir weiter. Der direkte Kontakt zum Hersteller lohnt sich immer.

Schwerlastbetten
Betten für Erwachsene und ihre einzelnen Liegeflächen werden in der Regel für Personen bis zu einem Körpergewicht von 120 kg konstruiert. Betten die mehr Gewicht verkraften können, gelten als Schwerlastbetten.

Die Liegeflächen der SCHULTZ-Systembetten aus Metall sind bis 150 kg belastbar. Durch zusätzliche Stabilisatoren und einen speziellen Lattenrost können wir die Belastbarkeit unseres Schwerlastbetts bis zu 220 kg erhöhen.

Pflegebetten
Pflegebetten gehören auch zur Kategorie der Einzelbetten. In Krankenhäusern und zum Beispiel in Corona-Notfallunterkünften sind diese Betten meist mobil. Krankenhausbetten verfügen zusätzlich über elektrisch verstellbare Bettrahmen, sodass die Kopf- und Fußteile separat verstellt werden können.

Bei der Bettbeschichtung sollte an die Hygiene und gute Desinfizierbarkeit gedacht werden.

Seniorenbetten
Seniorenbetten sind wie Pflege- und Krankenhausbetten meist mobil, das heißt mit Lenkrollen und Feststellbremse ausgestattet. Auch die Höhe der Liegefläche sollte verstellbar sein, damit das Aus- und Einsteigen ins Bett erleichtert wird. Die Liegeflächen inklusive Matratze sollten mindestens von 50 – 70 cm verstellbar sein.

Für kranke und ältere Personen sind weitere Aufstehhilfen, wie ein Bettgalgen mit Haltegriff sowie Schutzgitter empfehlenswert. Bettpfannen und weiteres günstiges Bettzubehör bieten viele top Onlineshops an.

Wasserbetten
Wie schon weiter oben gezeigt sind Wasserbetten keine Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts. Schon die alten Perser kannten die Vorteile von unterschiedlich temperierbaren Wasserbetten. Neben dem sehr hohen Liegekomfort mit mehreren Liegezonen unterschiedlicher Härte beziehungsweise Komfortstufen, können moderne Wasserbetten problemlos auf jede gewünschte Temperatur erhitzt oder abgekühlt werden.

Sollte es trotz extrem belastbarer Materialien doch einmal zu einem Leck kommen, verfügen alle modernen Wasserbetten über eine entsprechende Wanne, die das Wasser auffängt und die Wohnung vor einem Wasserschaden schützt.

Wegen des zum Teil immensen Gewichts eines Wasserbetts solltest du in jedem Fall die Belastbarkeit der Zimmerdecke bzw. der Bodenplatte prüfen.

Futon-Bett
Der aus dem Japanisch kommende Begriff Futon heißt übersetzt „Bett“. Der japanische Futon hat kein Bettgestell und besteht überwiegend aus einer ausrollbaren Matratze, die tagsüber in einem Schrank verschwindet. Diese Matratze besteht aus einer Hülle, die aus Baumwolle oder Seide gefertigt ist und mit Baumwollfasern gefüllt ist. Die traditionellen Maße des Futon-Bettes sind 180 x 100 cm, bei einer Dicke von ca. 10 cm.

Kombiniert mit einem Kopfkissen oder einer Kissenrolle und einer Bettdecke ist der Original-Futon ein sehr puristisches Bett.

Im Westen verstehen wir unter Futons sehr schlichte, niedrige Betten aus Holz oder Metall ohne Kopf- und Fußteile. Futons verfügen in der Regel über einfache, ausrollbare Lattenroste und flache, recht harte Matratzen.

Futons eigenen sich wegen der fehlenden Kopf- und Fußteile und ihrer Schlichtheit besonders für kleine Räume oder Räume mit Dachschrägen. Wegen der niedrigen Höhen von 30 – 50 cm eigenet sich diese Bettform eher weniger für ältere Personen oder Übergewichtige.

Der westliche Futon verfügt dank des einfachen Bettgestells über eine gute Luftzirkulation.

Du findest günstige Futons in vielen Varianten aus unterschiedlichen Materialien auch online und kannst zum Teil je nach Güte des Onlineshops sogar traditionelle Futons mit kurzer Lieferzeit kaufen. Beachte aber bitte bei traditionellen Futons für Erwachsene die Maße der Liegefläche.

Klapp-/Schrankbetten
Klappbetten zählen auch zu den Funktionsbetten, da sie tagsüber üblicherweise in einer Kommode oder in einem Schrank verschwinden. So können auch kleine Räume optimal genutzt werden. Klappbetten werden häufig als Gästebett genutzt und sollten im Falle der Nutzung für Erwachsene mindestens eine Länge von 200 cm haben.

Wegen der Klappfunktion bestehen Klappbetten in der Regel aus einem Metallrahmen mit einem Lattenrost, Spanngurten oder einem Federnetz. Die Matratzen werden entsprechend des zur Verfügung stehenden Stauraums gewählt.

Gästebett
Einige Formen von Gästebetten haben wir schon weiter oben erwähnt. Wenn du allerdings über ein Gästezimmer verfügst, kannst du natürlich frei wählen und deinem Gast jeden Komfort bieten. Sollte der Platz jedoch fehlen, bietet sich ein Funktionsbett an.

Als Ergänzung zu den bereits beschriebenen Funktions- bzw. Gästebetten zeigen wir noch weitere Klassiker, wie die Polsterliegen, Pritschen oder Faltmatratzen. Auch die frühere Luftmatratze zum Baden hat sich seit den 80er Jahren zum bequemen Gästebett und Schlafalternative gemausert. Moderne Luftmatratzen erhältst du online in vielen Längen und Breiten, sogar als Doppelmatratze für zwei Personen. Auch bei der Luftmatratzen-Dicke gibt es Modelle mit 40 cm und mehr. Komfortable Luftmatratzen haben eine weich beschichtete Oberfläche, mehrere Schlafzonen und sind über elektrische Luftpumpen aufblasbar. Auch für ungebetene Gäste lässt sich so schnell ein Gästebett herbeizaubern.

Bundeswehrbett / Einsatzbett
Wer beim Bund war kennt es, das klassische Bundeswehrbett aus Metall: zweigeschossig, platzsparend, schnell aufbaubar und stabil. Der Liegekomfort kann je nach Konstruktion jedoch sehr unterschiedlich sein. Während einige Hersteller als Liegefläche Eisenstangen im Bettrahmen verschweißen oder Federnetze aus Metall verspannen, kommen bei den SCHULTZ-Bundeswehrbetten feine Federleisten aus Buchenschichtholz zum Einsatz.

Unsere Etagenbetten bieten daher einen entsprechend hohen Schlafkomfort und sind je nach Bettmodell mit Leiter und Absturzsicherungen ausgestattet. Außerdem sind die Stockbetten für das Militär oder die Polizei alle zu Einzelbetten teilbar und komplett zerlegbar, sodass die Lagerung oder der Transport auf kleinstem Raum möglich ist.

Für die ganz Langen bieten wir Bundeswehrbetten auch in Überlängen bis 210 cm oder anderen Farben an. Dabei leidet nicht die Stabilität, da jede Liegefläche bis zu 150 kg belastbar ist (auf Wunsch sogar bis 220 kg). Als Hersteller produzieren wir auch Sonderanfertigungen von Stockbetten.

Brauchst du also kurzfristig ein Hochbett aus Metall im Stil der Bundeswehr, bestelle es einfach online in unserem Shop. Hast du noch Fragen oder besondere Ansprüche an dein neues Etagenbett, rufe uns einfach an, wir beraten dich gerne beim Kauf. Die meisten Etagenbetten für Erwachsene sind bei uns auf Lager und können direkt zum Versand gehen.

Baby- & Kinderbetten
Baby- und Kinderbetten haben wir schon weiter oben im Kapitel der Hoch- und Etagenbetten angesprochen. Der Markt bietet sowohl für den mobilen als auch für den stationären Einsatz viele Varianten in einer faszinierenden Vielfalt an Farben, Formen und Materialien an. In Top-Onlineshops findest du alles, was dein Herz begehrt und dein Geldbeutel her gibt. Doch auch im stationären Einzelhandel findest du so manches Sonderangebot. Viel Spaß bei der Schnäppchenjagd.

Unser Spezialgebiet sind aufstockbare Systembetten aus Metall für Jugendliche und Erwachsene. Hier findest du bewährte Einzel- und Etagenbetten in Überlänge und auf Wunsch in vielen Sonderfarben. Unser Onlineshop bietet sogar zerlegbare Schwerlastbetten und mobile Pflegebetten in Überlänge.

Pro & Contra

Boxspringbett contra klassisches Bett

Das aus Amerika stammende Boxspringbett (dort auch als Continentalbett bekannt) besteht klassisch aus einer Box mit Federn (Federbox) und einer Matratze mit integriertem Topper. In Europa – speziell Skandinavien – wird das Boxspringbett aus drei Teilen gefertigt: der Federbox, einer Matratze und einem separaten Topper. Dieser Unterschied ermöglicht eine maximale Feinabstimmung auf die Schlafgewohnheiten.

Bedingt durch ihren Aufbau, sind Boxspringbetten in der Regel zwischen 50 – 80 cm hoch. Das ermöglicht gerade älteren, größeren oder bewegungseingeschränkten Personen ein leichteres Aufstehen.

Die Federbox eines Boxspringbetts verfügt über ausdrehbare, runde oder eckige Füße. So kann das Niveau des möglicherweise unebenen Bodens ausgeglichen werden. Der Spalt zwischen Fußboden und Bettrahmen sorgt zusammen mit der Federbox für eine hervorragende Luftzirkulation und ein gutes Schlafklima.

Der separate Topper sorgt für zusätzlichen Komfort und deckt die mögliche Besucherritze zwischen den beiden Gestellen eines Doppelbettes ab.

Zum klassischen Boxspringbett gehört ein repräsentatives Kopfteil, das in Form und Farbe deinen Wünschen und dem Stil deines restlichen Schlafzimmers angepasst werden kann. Das Kopfteil ist üblicherweise aufgepolstert und mit Stoff oder Leder bezogen. Im Winter kann entsprechend der Position des Betts das Kopfteil die störende kalte Abstrahlung einer Außenwand abschirmen und so dein behagliches Schlafgefühl zusätzlich verbessern.

Das klassische europäische Bett besteht aus einem Bettgestell mit Lattenrost oder Federnetz und einer Matratze. Für die Feinabstimmung auf deine Schlafgewohnheiten stehen also nur zwei Positionen zur Verfügung. Der Markt bietet zwar viele Formen und Härtestufen von Lattenrosten, doch können die es nur bedingt mit den Federboxen der Boxspringbetten aufnehmen. Hier bieten die Boxspringbetten deutlich mehr Komfort.

Bei den Matratzen ziehen beide Betttypen wieder gleich, da beide Bettensysteme mit allen Matratzentypen kombiniert werden können. Im Bettzubehör zeigen wir die unterschiedlichen Typen und Materialien mit ihren Vorteilen für die verschiedenen Schlaftypen und Körpergewichte.

Mittlerweile werden auch die klassischen Betten häufig mit Toppern kombiniert, sodass auch hier beide Betttypen gleichziehen und das ganze Marktspektrum abdecken.

Da Boxspringbetten in der Regel mit einem Kopfteil geliefert werden, brauchen Sie mehr Platz und sind eher für kleine Räume oder Schlafzimmer mit Dachschrägen ungeeignet.

Zusammenfassend hat das Boxspringbett, bedingt durch die komfortablere Federbox, die Nase gegenüber einem üblichen Bett mit Lattenrost vorn. Moderne Lattenroste bieten jedoch schon unterschiedlich gestaltbare Schlafzonen und kompensieren so mögliche Nachteile gegenüber den Federboxen.

Stilrichtungen

Welcher Betten-Stil passt zu mir? Begehe vor allem keinen Stilbruch. Schaue dich in deiner Wohnung um und wähle entsprechend deinen Schlafgewohnheiten das optimale Bettsystem. Passend zu deiner restlichen Einrichtung findest du in jedem Top-Onlineshop komfortable Doppelbetten.

Nachfolgend zeigen wir die verbreitetsten Bettenstile und ihren Einfluss auf das Schlaf- und Raumklima.

Kuschelige Polsterbetten
Handelsübliche Polster- und Boxspringbetten verfügen sowohl über einen umrahmtes Bettgestell, als auch ein Kopfteil. Diese lassen sich aufpolstern und mit Stoff oder Leder beziehen. Lästige Kanten oder harte Bettgestelle verschwinden so unter einer haptisch angenehmen Oberfläche.

Aufgepolsterte Kopfteile erleichtern das Sitzen im Bett. Wer also gerne im Bett liest, TV schaut oder dort frühstücken möchte, sollte sich für diese Bettenvariante entscheiden. Ist der Laptop nicht weit, kann bereits früh am Morgen das Homeoffice starten.

Polsterbetten sorgen für eine kuschelige Raumatmosphäre und sind prädestiniert für entspannte Frühstücksgelage am Wochenende. Lediglich in kleinen Schlafzimmern wirken diese Doppebetten schnell zu klotzig. Der Formgebung sind allerdings keine Grenzen gesetzt, so bietet der Bettenmarkt runde, ovale ja sogar Polsterbetten in Herzform.

Rustikale Massivholz-Betten
Massivholzbetten zeichnen sich vor allem wegen des guten Raumklimas aus. Dieser Bettentyp wird überwiegend aus Buche, Kiefer, Eiche, Esche oder Nussbaum gefertigt. Je nach Verarbeitung und Design verfügen die Bettgestelle über gerundete Kanten, die sich angenehm und warm anfassen.

Massivholzbetten schaffen eine warme Atmosphäre im Landhausstil und sind gut mit anderen Holzmöbeln kombinierbar. Die Oberflächen können atmungsaktiv unversiegelt bleiben oder je nach gewünschter Patina geölt beziehungsweise lasiert werden.

Moderne Stahlbetten
Wer kennt sie nicht, die klassischen französischen Metallbetten. Ende des 19. Jahrhunderts kam diese prunkvolle Bettform in Mode. Der Bettrahmen besteht aus Metall oder Gusseisen, die Liegefläche bildet ein Netz aus Spannfedern oder ein Lattenrost. Die Kopf- und Fußteile sind meist mit Applikationen aus Messing oder gebürstetem Eisen verziert.

Einzig das Maß dieser überwiegend historischen Metallbetten wird dem heutigen Standard nicht mehr gerecht. So ist die übliche Bettlänge 190 cm und die Breite geht nicht über 140 cm hinaus. Kombinierst du jedoch zwei identische Betten zu einem Doppelbett, ist das Problem gelöst. Mit einem modernen Topper verschwindet dann auch die lästige Besucherritze. Außerdem bietet der Bettenmarkt mittlerweile Verlängerungen dieser klassischen Metallbetten, sodass auch normale Bettlängen von 200 – 220 cm erreicht werden können.

Stahl- oder gusseiserne Betten unterstreichen den Retro-Look oder Vintage-Stil einer Wohnung. Die Bettgestelle wirken leicht und sorgen für eine gute Luftzirkulation. Dem möglichen Quietschen des Bettrahmens kann durch das Nachziehen aller Schrauben vorgebeugt werden.

Puristische Futons
Wenn „weniger mehr ist“, kommen Futons in jedem Fall für dich in Frage. Das fehlende Kopfteil macht diesen Bettentyp auch unter Dachschrängen nutzbar und lässt das Bett kompakt und leicht erscheinen. Soweit vorhanden werden Bettgestelle aus Holz gefertigt, was die Schlafatmosphäre positiv beeinflusst.

Futons eignen sich ausgezeichnet für moderne Wohnungen mit urbanem Charakter im Loftstil. Sie sind wegen Ihrer Schlichtheit gut mit vielen Farben und Formen sowie modernen Lackmöbeln kombinierbar.

Der klassische japanische Futon verzichtet allerdings auf ein Bettgestell. Vorsicht also beim Kauf eines gebrauchten Betts. Die Aufstehhöhe des Futons ist in diesem Fall sehr niedrig!

Zubehör

Über die Vor- und Nachteile der üblichen Bettgestelle haben wir weiter oben hingewiesen. Sowohl auf Boxspringbetten als auch auf klassischen Betten mit Lattenrost können die unterschiedlichsten Matratzen genutzt werden. Hier ist einzig dein Schlafverhalten wichtig. Nachfolgend zeigen wir dir die unterschiedlichen Matratzentypen und ihre Vor- und Nachteile.

Bei Etagenbetten und Hochbetten gilt es zusätzlich die Matratzenhöhe zu beachten. Zu hohe Matratzen könnten die Funktion von Absturzsicherungen der Hochbetten negativ beeinflussen. Wir empfehlen über der Matratzenoberkante eine Resthöhe der Absturzsicherung von mindestens 20 cm.

Matratzen & Bettauflagen
Federkern-Matratze: der Kern besteht aus 300 – 500 Federn pro Quadratmeter. Taillierte Bonellfedern werden flächendeckend mit dünnen Drähten verbunden. Sie geben dem Körperdruck optimal nach. Durch die vielen Hohlräume ist dieser Matratzentyp sehr atmungsaktiv und sorgt für ein gutes Schlafklima.

Tonnenfederkern-Matratze: hier sind die Federn am oberen und unteren Ende schmaler als in der Mitte, so bieten sie beim Einfedern mehr Widerstand und sind auch für schwerere Personen besonders gut geeignet.

Taschenfederkern-Matratze: gleiches Prinzip wie zuvor, nur sind die Federn in Stofftaschen eingenäht, so werden lästige Geräusche vermieden und die Druckverteilung ist punktgenauer. Diese Matratzen sind optimal für unruhige Schläfer, die tendenziell schnell schwitzen.

PU-/Komfortschaum-Matratze: verbessert die Flächenelastizität und passt sich der Schlafposition optimal an. Der Kauf von Schaummatratzen wird in der Regel Allergikern empfohlen.

Kaltschaum-Matratze: ebenfalls eine sehr gute Flächenelastizität, atmungsaktiv, optimal für Allergiker, da das Material antibakteriell ist. Je höher das Raumgewicht und die Elastizität, desto besser ist die Matratze. Kleinporige Kaltschaummatratzen nehmen schnell die Körpertemperatur an und gelten als sehr kuschelig und anschmiegsam.

Viscoschaum-Matratze: durch die Körpertemperatur gibt er punktgenau (thermoaktiv) nach und sorgt für eine wohltuende Druckentlastung. Da die Matratze nur langsam zur ursprünglichen Form zurückkehrt, empfehlen wir diesen Matratzentyp nur ruhigen Schläfern. Wie fast alle Schaummatratzen ist auch die Viscoschaum-Matratze gut für Allergiker geeignet.

Latex-Matratze: extrem anschmiegsam, wärmend, geräuscharm und äußerst formstabil. Durch die hohe Punktelastizität sind Latex-Matratzen perfekt für unruhige Schläfer geeignet. Für „Schwitzer“ ist dieser Matratzentyp nicht empfehlenswert, da Latex so gut wie keine Flüssigkeit aufnimmt. Für Allergiker sind die Matratzen geeignet. Beachte beim Transport jedoch das recht hohe Gewicht. Latex-Matratzen lassen sich am einfachsten gerollt transportierern, da sie sonst in jede Richtung ausklappen/-weichen.

Wasser-Bett: besonders rückenfreundlich, hygienisch und langlebig, klimatisierend. Wissenswertes: schon vor 3.000 Jahren wurden in Persien Säcke aus Ziegenhäuten mit Wasser gefüllt und je nach Wunsch mit kühlendem Quellwasser gefüllt oder tagsüber an einen sonnigen Platz gelegt, sodass die Wärme nachts abstrahlte. Diese Technik wurde dann erst wieder Ende des 19. Jahrhundert in Betten verbaut.

Liegezonen:
3-Zonen-Matratzen decken den Schulter-, Lenden- und Beckenbereich ab. Die natürliche S-Form der Wirbelsäule wird so unterstützt.

Bei 5-Zonen-Matratzen werden noch der Kopf- und Nackenbereich zusätzlich individuell unterstützt, sowie am anderen Ende die Schenkel und Füße.

Orthopädische 7-Zonen-Matratzen passen sich punktgenau dem Körperdruck an und sind in der Regel auch als Wendematratzen verwendbar, was die Lebensdauer und Hygiene erhöht.

Matratzenschoner/-unterlage: je nach Lattenrost oder Federnetz empfiehlt sich eine Unterlage um die Matratze zu schonen und vor Scheuerstellen zu schützen. Hochwertigen Federleisten sind lasiert und geschliffen oder glatt beschichtet und machen Matratzenschoner überflüssig.

Topper: sind eine 4 – 10 cm dicke, waschbare Bettauflage. Neben den oben aufgeführten Materialien können Topper auch aus natürlichen Materialien hergestellt werden. Baumwolle und Schafwolle werden häufig verwendet. Während Baumwolle stark Wasser absorbierend ist und so zu einem angenehmen Schlafklima beiträgt, liegen die Vorteile von Schafwolle in dem wärmenden Effekt. Beide Naturmaterialen sind für Allergiker nur bedingt anzuraten.

Der Topper ist für das Feintuning eines Betts zuständig. Wie du schlafen möchtest, ob weich, medium oder lieber etwas härter, kannst du über die Dicke und die Materialwahl des Toppers bestimmen. Außerdem sind die meisten Topper waschbar und tragen so zum langen Erhalt der Matratze und einer besseren Hygiene bei.

Ein weiterer Vorteil von Toppern ist das Abdecken der Besucherritze von Doppelbetten.

Bettdecken
Suchst du nach einem für dich passenden Bettdeck, dann achte zunächst auf die Schlafzimmertemperatur. Für kalte Winternächte kommen wärmende Federbetten in Frage. Suchst du für warme Sommernächte eine leichte Zudecke spielt auch das Gewicht eine Rolle.

Im Folgenden stellen wir dir marktübliche Füllungen/Materialien für Bettdecken vor, denn nicht jedes Plumeau ist für jede Temperatur perfekt.

Daunendecken sind besonders leicht und können sehr warm halten. Die besonders flauschigen, kleineren Daunenfedern von Gänsen bieten gegenüber den größeren Federn von Enten Vorteile. Üblicherweise werden die Daunen in Baumwollhüllen gefüllt und abgesteppt, sodass die Füllmenge gleich verteilt ist.

Die noch größeren Deckfedern von Enten und Gänsen bilden den Füllstoff klassischer Federbetten. Durch das deutlich größere Volumen sind diese Bettdecken die prädestinierten Winterbettdecken.

Baumwolldecken sind atmungsaktiv, strapazierfähig und leicht zu reinigen. Das pflanzliche Naturmaterial ist zudem nachwachsend und eignet sich ausgezeichnet als einfache Sommerdecke.

Alle biologischen Wolldecken haben den Vorteil sehr anschmiegsam, wärmend und vor allem geruchsneutral zu sein, da sie Feuchtigkeit schnell auf- und wieder abgeben. Klassische Füllungen sind aus Schur-, Kamelhaar- oder Kaschmirwolle.

Auch Seidenbettdecken sind extrem leicht und anschmiegsam. Wegen ihrer kühlenden Oberfläche werden sie gerne als leichtes Sommerbettdeck genutzt.

Für Allergiker bietet sich der Kauf einer Bettdecke aus Mikrofasern an. Diese Bettdecken gibt es in unterschiedlichen Dicken, sodass für jede Temperatur ein passendes Bettdeck gefunden werden kann. Auch Mikrofaser-Bettdecken sind sehr kuschelig. Nach dem Waschen werden sie im Trockner wieder sehr flauschig (genauere Angaben stehen jedoch in der jeweiligen Pflegeanleitung – bitte in jedem Fall beachten).

Weiters Bettenzubehör
Für Kopfkissen gibt es die gleichen Füllmaterialien, die wir schon bei den Bettdecken aufgezählt haben. Achte beim Kauf auf deine Schlafgewohnheiten und besonders auf dein Schwitzverhalten.

Schlafhilfen wie Rollen oder ergonomische Nackenkissen und Kopf- oder Fußkeile bestehen üblicherweise aus Mikrofasern oder Schaumstoffen. Spezialisierte Onlineshops und Fachgeschäfte bieten ein breites Spektrum an Formen mit unterschiedlichen Stauchhärten.

Mit einer Tagesdecke kannst du im Handumdrehen ein Gästebett zu einer Tagesliege oder einem Sofa umgestalten und so den Raum auch anders nutzen. Das aus England stammende Quilt ist eine kunstvolle Zierdecke, die als Bettüberwurf das Bett tagsüber abdeckt oder nachts die Schlafenden zusätzlich wärmt.

Neben Nachttischen, Kommoden oder Rollcontainern sind elektrisch höhenverstellbare Lattenroste und Bett-Galgen als Aufstehhilfen sinnvolles Bettzubehör, das sogar online bestellt werden kann.

Tipps

Stehen dir mehrere Räume zur Verfügung, so wähle möglichst einen ruhigen Raum als Schlafzimmer. Das erleichtert nachts das Lüften und sorgt für einen besseren Schlaf.

Viele Schlafratgeber empfehlen eine Bettausrichtung anhand der Himmelsrichtung. In der Regel sollte hierbei das Kopfteil des Betts Richtung Osten (Sonnenaufgang) zeigen. Finde anhand der unzähligen Ratgeber besser selbst heraus, woran du glaubts bzw. womit du dich wohl fühlst und probiere mal unterschiedliche Schlafrichtungen aus – vertraue dir selbst 😉

Auch Wasseradern oder der Vollmond können zu Schlafstörungen führen. Lese bei Interesse hierzu auch unter dem Suchbegriff Feng Shui oder Vastu mehr. Sorge in jedem Fall für ausreichende Dunkelheit in deinem Schlafzimmer. Leuchtende Uhren, flimmernde Fernseher oder eine unangenehme Außenbeleuchtung sorgen für unruhigen Schlaf.

Unser wohl bester Tipp zum Thema Bettpositionierung: finde heraus, wann du dich wohlfühlst. So sorgt eine solide Wand hinter dem Kopfende deines Betts für ein gewisses Sicherheitsgefühl. Zusätzlich beruhigt der direkte Blick aus dem Bett auf die Schlafzimmertür, da sie der einzige Zugang zum Schlafzimmer sein sollte. Auch empfiehlt es sich das Bett nicht direkt zwischen einem Fenster und einer Tür zu positionieren, da unter Umständen Durchzug deinen Schlaf stören könnte und zu lässtigen Verspannungen führen kann.

Prüfe deine Schlafzimmermöbel und ihre Position. Empfinddest du zum Beispiel einen massiven Bilderrahmen hinter dem Bett oder eine Deckenlampe als bedrohlich, positioniere das Bild um und ersetze die Hängelampe durch eine Stehleuchte oder indirekte Nachtischlampen. Schaffe ganz einfach eine Raumantmosphäre in der du dich wohl fühlst und in aller Geborgenheit einschlafen kannst.

Pflege Bett, Matratze, Bettwäsche

  1. Sorge für eine gute Belüftung des Schlafzimmers, insbesondere die Matratze sollte von ausreichend zirkulierender Luft umgeben sein, das beugt Schimmelbildung und der Entwicklung von Milben vor.
  2. Schüttle das Kopfkissen und das Plumeau täglich auf und decke es möglichst nicht mit einer schweren Tagesdecke ab.
  3. Belüfte die Matratze und das Bettdeck sowie das Kopfkissen regelmäßig an frischer Luft.
  4. Auch ein möglicher Matratzenschoner oder ein Topper sollten regelmäßig aus hygienischen Gründen gewaschen werden.
  5. Gepolsterte oder mit Stoffen bespannte Betten sollten regelmäßig mit speziellen Polsterdüsen abgesaugt werden, mit Kunst- oder Echtleder bezogene Betten sollten mit angefeuchteten Lappen abgewischt werden.

Fazit

Nimm dir Zeit, analysiere zunächst dein Schlafverhalten und möglicherweise das deines Partners. Entscheide dann ob du dich mit natürlichen Materialien oder auch synthetischen umgeben möchtest. Messe den zur Verfügung stehenden Raum und lege das Budget fest.

Lass dich beraten, lese mehrere Ratgeber und stöbere durch einige Onlineshops. Vielleicht findest du ja auch ein gutes Fachgeschäft in deiner Nähe, in dem du mal den Unterschied zwischen einem klassischen Bett mit Lattenrost und einem Boxspringbett erliegen kannst.

Für dein Gedächtnis hier nochmal die Vorteile der Boxspringbetten:

  1. Das doppelt federnde Unterbett bietet einen einzigartigen Liegekomfort.
  2. Über den bis zu dreistufigen Aufbau kann das Boxspringbett optimal auf jeden Schlaftyp abgestimmt werden.
  3. Die erhöhte Liegefläche erlaubt gerade älteren Personen ein leichtes Aufsitzen bzw. Ein-/Aussteigen.
  4. Der in der Regel waschbare und austauschbare Topper verlängert die Lebensdauer des gesamten Betts.
  5. Boxspringbetten verfügen über ein hervorragendes Schlafklima. Die erhöhten Füße und die Federbox sorgen für eine gute Belüftung. Die in der Regel verwendeten Federkernmatratzen absorbieren Schweiß gut und trocknen schnell ab. Die waschbaren Topper sorgen für zusätzliche Hygiene und decken die Besucherritze bei zwei Bettboxen elegant ab.