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4 Ideen, deine Hobby-Werkstatt perfekt einzurichten

Für viele Männer ist die Garage oder der Kellerraum mehr als nur ein Ort, an dem sie ihr Auto parken oder den Hausrat aufbewahren. Es ist ein Ort der Arbeit und des Schaffens, ein persönlich gestalteter Raum für sämtliche Heimwerkerprojekte.

Die Hobby-Werkstatt ist wie geschaffen für all die lauten, schmutzigen und mühsamen Arbeiten, die man anderswo nicht erledigen kann. Ihr Komfort- und Produktivitätsfaktor lässt sich im Rahmen einer ausgiebigen Planung und qualitativen Einrichtung um das Zehnfache steigern. Dank heutiger Möbelkonstruktionen, professioneller Werkzeuge und ausgereifter Werkstoffe lassen sich selbsthergestellte Hobbyprodukte immer schwerer von gekauften Artikeln unterscheiden. Klar, ein bisschen Talent gehört auch dazu.

Damit sich in der Hobbywerkstatt ungebremst werkeln lässt, sollte man den Raum von Anfang an sorgfältig planen und einrichten. Mit den folgenden Ideen gelingt das und du gibst deiner Hobby-Werkstatt ein Zuhause.

Vier Ideen, deine Hobby-Werkstatt einzurichten und zu planen

Die ideale Werkstatt bietet geräumige und gut zugängliche Stauräume, eine fachgerechte Beleuchtung und strapazierfähige Oberflächen. Diese müssen jeder Leistung standhalten und ebenso leicht zu reinigen sein. Gut durchdachte Werkbänke und ausgewiesene Bereiche für Maschinen sind nur der Anfang; Wandhaken und Magnetleisten halten die Werkzeuge sicher und in Reichweite – während zusätzliche Freiluftkomponenten (Oberlichter, Fenster und ausreichende Belüftung) für eine helle und sichere Arbeitsumgebung sorgen.

Starte mit einer weißen Weste

Das Einrichten der Hobby-Werkstatt beginnt man am besten in einem leeren Raum. Strukturiert man eher um, bietet es sich an, zunächst einmal reinen Tisch zumachen. Dafür nimmt man alles aus der Werkstatt heraus und sortiert es in Kategorien. Der Rest wird fachgerecht entsorgt, auf dem Flohmarkt verkauft oder für wohltätige Zwecke gespendet.

Trenne was du brauchst

Hat man alles losgelassen, was man nicht mehr braucht und den Rest in Kategorien angeordnet, sollte man alles getrennt voneinander, aber thematisch sortiert, aufbewahren. So entsteht eine Gesamtordnung in der man sich frei und kreativ bewegen kann.

Jeder Themenbereich (Werkstoffe, Werkzeuge, Verbrauchsmaterial, Farben, Zubehör) bekommt einen eigenen Aufbewahrungsort. So eingerichtet, muss man in der eigenen Hobby-Werkstatt niemals mehr auf Suche gehen, wenn man mitten in der Arbeit steckt. Das vermeidet eine Menge Frustration und spart Zeit.

Vernünftige Aufbewahrung

Regale, Stahlschränke und Stecktafeln bilden die Basis einer gut eingerichteten Hobby-Werkstatt. Auf diese Weise kann jegliches Equipment ordentlich, sauber und sicher aufbewahrt werden.

Offene Regale

Sie sollten bei der Einrichtung der Hobby-Werkstatt nur bedingt zum Einsatz kommen. Während der unterschiedlichsten Arbeiten entsteht eine Menge Staub und Schmutz, sodass die dort untergebrachten Materialien schnell unansehnlich werden. Das eigentliche Projekt nimmt dann schnell Schaden, wenn man mit verdreckten Utensilien ans Werk geht.

Gerade selbst gebaute Holzregale stellen darüber hinaus eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle dar. Sie sind nicht brandschutzsicher und häufig nicht stabil stehend. Auch wenn der Hobby-Bastler auch seine Einrichtung selbst herstellen will, ist es in dieser Hinsicht besser, auf sichere Aufbewahrungssysteme zurückzugreifen, bei denen die Vorteile auf der Hand liegen.

Stahlschränke

Sie sind eine große Hilfe, um in der Hobby-Werkstatt für Ordnung zu sorgen und den Arbeitsablauf reibungslos zu halten. Stahlschränke gibt es mittlerweile in vielen Farben, Größen und als Puzzlesystem. Somit lässt sich die Werkstatt individuell nach den persönlichen Vorstellungen einrichten.

Die Schränke stehen wie ein Fels in der Brandung, sind abschließbar, und die Inhalte sind damit vor ungebetenen Gästen und vor unerfahrenen Kinderhänden geschützt. Sie sind, anders als Holzregale, lange haltbar und in der Pflege nicht sehr herausfordernd. Der Bastler will ja nicht putzen, sondern heimwerken.

Ein Stahlschrank punktet ebenso durch die hohe Traglast der Fachböden, sodass sich jedes noch so schwere Werkzeug gut unterbringen lässt. Darüber hinaus kann er nach den persönlichen Vorlieben eingerichtet werden, weil sich die Fächer ganz beliebig anbringen lassen.

Beim Kauf sollte man auf eine gute und nachhaltige Qualität achten. Unabdingbar sind doppelwandige Türen und eine gute Belüftung im Schrank selbst. Die Türen sollten durch Stahlscharniere leicht austauschbar sein.

Stecktafel

Sollte während des Arbeitens doch schnell etwas zur Verfügung stehen müssen, eignen sich Stecktafeln ganz hervorragend zur Nutzung des Platzes über einer Werkbank oder zwischen zwei Schränken. Da die Tafeln so individuell anpassbar sind, lässt sich eine Menge an Werkzeug auf kleinem Raum unterbringen. So hat man sie in Sichtweite und damit einen schnellen Zugriff auf das, was man gerade braucht. Alles in allem eine einfache Organisationsmethode für die schnellen Griffe zwischendurch.

Organisation von Kleinkram

In jeder Werkstatt gibt es Unmengen von Kleinkram, der organisiert werden muss. Unmengen von Kabeln beispielsweise. Sie können einfach und günstig organisiert werden, wenn man sie aufrollt und in Toilettenpapierrollen steckt. An der Außenseite beschriftet, geht man nie wieder auf die Suche und weiß genau was in der Rolle steckt.

Auch abgeschnittene Kupferrohre bieten den perfekten Platzhalter für Stifte, Teppichmesser oder sonstige längliche Gegenstände, auf die man oft zurückgreifen muss.

Conclusio

Jeder Mann verdient einen Raum, in dem er Dinge erschaffen und mit seinen eigenen Händen arbeiten kann. An dem er neue Projekte schmieden und mit den vielfältigsten Materialien umgehen kann. Voraussetzung dafür ist eine gut geplante und ordentlich eingerichtete Hobby-Werkstatt, in der er seiner Kreativität völlig freien Lauf lassen kann.

Nicolas Schultz