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SCHULTZ-Stockbetten in der Antarktis

Klimaschutz ist heute zum Glück in aller Munde. Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung wurde 1980 gegründet. Seither steht die Erforschung der Polargebiete sowie der Küsten und Meere gemäßigter Breiten im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit.

1980/1981 errichtete die Bundesrepublik Deutschland ihre erste Überwinterungsstation in der Antarktis. Sie wurde nach dem deutschen Polarforscher Georg von Neumayer (1826–1909) benannt. Zweck der Station war die Untersuchung der Geophysik, Meteorologie und Luftzusammensetzung.

1992 wurde die Station durch Neumayer II ersetzt. Neue Untersuchungsgebiete, wie Ozonmessung der Atmosphäre, Untersuchungen des Meereises und das akustische Monitoring von Meeressäugern (Infraschall) erweiterten das Aufgabengebiet.

Im Rahmen des EPICA Projektes (European Project for Ice Coring in Antarctica) wurden in der Antarktis zwei Eiskerne gebohrt, mit dem Ziel die Klimageschichte der letzten Jahrtausende zu entschlüsseln. Das BLOG-Foto zeigt einen mobilen Klappcontainer von Neumayer II auf dem Weg zur Kohnen-Station. Hier wurde die zweite Bohrung bis auf 2.775 m Tiefe getrieben. Anhand dieses Eiskerns läßt sich die Klimageschichte der letzten 150.000 Jahre und ihre Entwicklung ablesen.

Mit der erste Bohrung (Dome C.) wurde sogar eine Tiefe von 3.270 m erreicht. Der geförderte Eiskern spiegelt die Weltklimageschichte der letzten 900.000 Jahre wieder.

Noch heute stehen die Klappcontainer mit unseren Stockbetten an der Kohnen-Station und dienen seither vielen Generationen von Wissenschaftlern als kompakter und bequemer Rückzugsbereich.

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Nicolas Schultz